CCL Insights Report Q1/2026 – State of Organic Cat Litter
CCL Insights Report
Q1 · 2026
Februar – März 2026

State of Organic
Cat Litter

Was organische Katzenstreu wirklich leistet – eine Laboranalyse von 10 Produkten unter standardisierten Bedingungen. Durchgeführt von der Catural GmbH.

10 Produkte analysiert
5 Testbereiche
6 Rohstoffbasen
8+ Jahre Markt­erfahrung
CG
Catural GmbH · Analyseteam
Forschung & Entwicklung · Karlsruhe
Die Catural GmbH produziert seit über acht Jahren organische Katzenstreu auf Basis natürlicher Fasern – als Hersteller für führende europäische Marken. Der CCL Insights Report analysiert den Markt regelmäßig mit eigenen Labormethoden, unabhängig von kommerziellen Interessen der getesteten Produkte.
Vorwort

Warum dieser Report?

Als Produzent für einige der bekanntesten Tiernahrungsmarken Europas verfügen wir über Einblicke, die im Einzelhandelsregal schlicht nicht sichtbar sind: Rohstoffqualitäten, Produktionsverfahren, Lieferkettentransparenz.

Diese Perspektive verpflichtet. Mit dem CCL Insights Report analysieren wir regelmäßig Produkte aus unserem Marktsegment – strukturiert, laborgestützt, mit klaren und nachvollziehbaren Methoden. Unser Ziel ist nicht Kritik, sondern Transparenz. Denn nur wer weiß, was tatsächlich gemessen wird, kann informiert entscheiden.

Hinweis zur Methodik
Alle Tests wurden im Eigenlabor der Catural GmbH durchgeführt. DIN-Verweise bezeichnen methodisch angelehnte Verfahren, keine extern zertifizierten Prüfungen. Eigenentwicklungen sind als solche gekennzeichnet. Rohdaten auf Anfrage verfügbar.
Untersuchte Produkte

Die Auswahl

10 Produkte wurden anonym im deutschen Einzelhandel erworben und intern als Produkt A–J codiert. Die Auswahl umfasst sechs unterschiedliche Rohstoffbasen und repräsentiert verschiedene Preissegmente.

A
Holzfaser
Batch HF-2389
Nadelholz, fein gemahlen
DE / AT
B
Maisstärke
Batch MS-1174
Kaltgepresst, granuliert
PL
C
Maniok
Batch MK-0891
Importrohstoff
k. A.
D
Weizenstroh
Batch WS-3302
Pressagglomerat
FR
E
Bambusfaser
Batch BF-5541
Extrudiert
k. A.
F
Recyclingpapier
Batch RP-2210
Post-Consumer
DE
G
Holzpellets
Batch HP-6643
Sägereiabfall
SE
H
Maisstärke
Batch MS-8821
Alternative Formulierung
CZ
I
Maniok
Batch MK-1023
Importrohstoff
k. A.
J
Tofu-Faser
Batch TF-4417
Sojakuchen-Basis
k. A.
Auffälligkeit
Vier der zehn Produkte tragen keine Herkunftsangabe. In drei dieser Fälle handelt es sich um Rohstoffe (Maniok, Tofu-Faser, Bambus), die überwiegend aus Südostasien importiert werden. Die Transportwege bleiben auf Verpackungsebene in keinem dieser Fälle ausgewiesen.
Test 01 · DIN EN ISO 17831-1

Schüttgewicht & Materialdichte

Das Schüttgewicht bestimmt, wie viel Streu ein Kilogramm Verpackungsinhalt abdeckt. Ein hohes Schüttgewicht bedeutet mehr Gewicht pro genutztem Volumen – nicht mehr Leistung. Das optimale Verhältnis: möglichst niedriges Schüttgewicht bei gleichzeitig hoher Absorptionskapazität.

Testmethode

Messung nach DIN EN ISO 17831-1. Je 500 g Streu wurden in ein kalibriertes Zylindervolumen (1.000 ml) eingefüllt und nach Rüttelstandardisierung (3 × 10 Sek., 50 Hz Vibration) vermessen. Drei Messwiederholungen pro Produkt, Mittelwert ausgewiesen. Temperatur 22°C ± 1°C.

Produkt A
0,41 g/ml
Produkt B
0,45 g/ml
Produkt C
0,58 g/ml
Produkt D
0,49 g/ml
Produkt E
0,53 g/ml
Produkt F
0,61 g/ml
Produkt G
0,51 g/ml
Produkt H
0,43 g/ml
Produkt I
0,56 g/ml
Produkt J
0,47 g/ml
Fazit
Produkte C und F weisen die höchste Dichte auf – bei gleichzeitig unterdurchschnittlicher Absorptionsleistung (siehe Test 2). Das ungünstigste Verhältnis im Vergleich. Schüttgewicht allein ist kein Qualitätsmerkmal; erst im Zusammenspiel mit Absorptionskapazität und Klumpstabilität wird der Unterschied sichtbar.
Test 02 · angelehnt an DIN 53923

Wasseraufnahmefähigkeit

Die Absorptionskapazität gibt an, wie viel Flüssigkeit ein Gramm Streu binden kann, bevor es zu Bodenbenetzung kommt. Sie ist der wichtigste Einzelindikator für die tatsächliche Ergiebigkeit – nicht das Füllgewicht der Verpackung.

Testmethode

Gravimetrische Absorptionsmessung in Anlehnung an DIN 53923. Je 10 g Streu wurden in destilliertes Wasser (22°C) eingetaucht, nach 120 Sek. entnommen, 30 Sek. abtropfen gelassen und rückgewogen. Absorptionsrate = (Nassgewicht − Trockengewicht) / Trockengewicht × 100. Fünf Messwiederholungen je Produkt.

Produkt A
270 %
Produkt B
310 %
Produkt C
240 %
Produkt D
350 %
Produkt E
290 %
Produkt F
210 %
Produkt G
230 %
Produkt H
340 %
Produkt I
260 %
Produkt J
380 %
Fazit
Die Spanne zwischen schwächstem (210 %) und stärkstem Produkt (380 %) beträgt Faktor 1,8 – ein erheblicher Unterschied im Alltag. Produkt F (Recyclingpapier) weist trotz hohem Schüttgewicht die niedrigste Absorptionsrate auf: mehr Gewicht in der Packung, weniger Nutzwert beim Verwenden.
Test 03 · Eigenentwicklung CM-K3

Klumpstabilität

Ein stabiler Klumpen verhindert Auflösung beim Schaufeln, minimiert Restfeuchtigkeit im Kübel und macht den Wechsel hygienischer. In der Praxis ist instabile Klumpung der meistgenannte Kritikpunkt von Verwendern organischer Streu.

Testmethode

Eigenentwicklung CM-K3. Je 8 ml destilliertes Wasser wurden mit einer Präzisionspipette auf standardisierte Streutiefe (4 cm, kalibrierter Rahmen) aufgebracht und 5 Min. reagiert. Klumpen wurde mit definiertem Spatel unter 45° angehoben. Bewertung: Strukturintegrität (0–4), Bruchverhalten (0–3), Restnässe am Boden (0–3). Drei unabhängige Bewerter, Mittelwert. Skala 1–10.

Produkt A
7,5 / 10
Produkt B
6,8 / 10
Produkt C
5,5 / 10
Produkt D
7,2 / 10
Produkt E
6,0 / 10
Produkt F
4,2 / 10
Produkt G
5,0 / 10
Produkt H
7,7 / 10
Produkt I
6,3 / 10
Produkt J
8,1 / 10
Fazit
Vier von zehn Produkten erreichen keinen Wert von 6,0 / 10. Besonders Recyclingpapier (F, 4,2) und Holzpellets (G, 5,0) zeigen strukturelle Schwächen: Klumpen brechen beim Anheben oder hinterlassen feuchten Bodenkontakt. Gute Klumpstabilität ist unabhängig vom Rohstoff – sie hängt von der Verarbeitungsqualität und Bindemittelstruktur ab.
Test 04 · angelehnt an DIN EN ISO 15051

Staubentwicklung

Feinstaub aus Katzenstreu ist kein reines Komfortproblem. Bei empfindlichen Tieren und Menschen kann anhaltende Feinstaubbelastung die Atemwege reizen. Relevant für alle Haushalte mit wenig Lüftung oder Allergiedisposition.

Testmethode

Partikelzählung in Anlehnung an DIN EN ISO 15051. Je 200 g Streu wurden aus 40 cm Höhe in eine kalibrierte Messkammer (60 × 60 × 80 cm, geschlossen) geschüttet. Partikel < 10 µm wurden per Laserdiffraktion gemessen (Gerät: Helos/BF, Sympatec GmbH). Angabe in mg/m³ Raumluft nach 60 Sek. Sedimentationszeit. Drei Messwiederholungen.

Produkt A
1,8 mg/m³
Produkt B
2,6 mg/m³
Produkt C
3,7 mg/m³
Produkt D
1,4 mg/m³
Produkt E
2,2 mg/m³
Produkt F
1,5 mg/m³
Produkt G
1,1 mg/m³
Produkt H
3,0 mg/m³
Produkt I
3,4 mg/m³
Produkt J
2,8 mg/m³
Fazit
Die drei staubintensivsten Produkte (C, I, H) basieren auf Maniok oder Maisstärke – Rohstoffe, die im Mahlprozess feiner granulieren und dadurch mehr Feinpartikel freisetzen. Europäische Holz- und Weizenstrohprodukte schneiden deutlich besser ab. Für Wohnungen mit eingeschränkter Belüftung ist dieser Faktor kaufrelevant.
Test 05 · Eigenentwicklung CCL-G1

Geruchsabsorption im Zeitverlauf

Fast alle Hersteller werben mit „neutralisiert Gerüche“ – aber wie lange hält diese Wirkung an? Erstmals haben wir eine zeitaufgelöste Geruchsmessung über 72 Stunden durchgeführt, um die reale Alltagsperformance zu simulieren.

Testmethode

Eigenentwicklung CCL-G1. Standardisierte Ammoniak-Simulation: 10 ml einer 5%-igen NH₃-Lösung auf je 500 g Streu in verschlossener 10-Liter-Messkammer (23°C). NH₃-Konzentration per elektrochemischem Sensor (ppm) nach 1h, 6h, 24h, 48h und 72h gemessen. Index 0 = vollständige Bindung, Index 100 = unbehandelte Kontrolle. Drei Messreihen je Produkt.

Bester Wert nach 72 Std.
12NH₃-Index
Schlechtester Wert nach 72 Std.
61NH₃-Index
Ø Alle Produkte nach 24 Std.
38NH₃-Index
Produkte mit Anstieg ab 48 Std.
6von 10
Fazit
Sechs von zehn Produkten zeigen ab 48 Stunden einen messbaren Anstieg der NH₃-Konzentration – die Geruchsbindung lässt nach, ohne dass das Produkt visuell voll wirkt. In der Praxis bedeutet das: Nutzer wechseln die Streu zu spät, ohne es zu bemerken. Eine verlässliche Langzeitbindung über 72 Stunden ist im aktuellen Markt die absolute Ausnahme.

„Sechs von zehn Produkten verlieren ihre Geruchsbarriere nach 48 Stunden – ohne sichtbares Warnsignal für den Verwender.“

— CCL Insights Report Q1/2026, Testbereich Geruchsabsorption
Gesamteinordnung

Was der Markt leistet – und wo er aufhört

Die untersuchten Produkte erfüllen alle ihren Grundzweck. Doch die Unterschiede zwischen den einzelnen Dimensionen sind erheblich – und korrelieren selten mit dem Verpackungsversprechen oder dem Preis.

Echte Produktinnovation ist im Kategorievergleich kaum erkennbar: Rohstoffe werden ausgetauscht, Duftstoffe variiert, Verpackungen modernisiert. Die Kerntechnologie – wie Streu wirklich bindet, klumpt und hält – hat sich seit Jahren kaum verändert.

Produkt Schüttgewicht Absorption Klumpstabilität Staubentwicklung Geruch 72h
Produkt A
Produkt B
Produkt C
Produkt D
Produkt E
Produkt F
Produkt G
Produkt H
Produkt I
Produkt J

● gefüllt = gut  ·  ◑ halb = mittel  ·  ● orange = Schwäche  ·  Skala 1–5 Punkte pro Dimension

Ein neuer Ansatz · Catural GmbH

Velora –
entwickelt mit den Erkenntnissen
aus acht Jahren Produktion.

Velora ist kein weiteres Private-Label-Produkt. Es ist das erste Produkt, das wir als Catural GmbH unter eigenem Namen auf den Markt bringen – weil wir genau wissen, was bessere Streu ausmacht. Nicht weil wir es behaupten. Sondern weil die Messdaten zeigen, wo die Kategorie Lücken lässt.

  • Niedriges Schüttgewicht bei hoher Absorption
  • Stabile Klumpenstruktur ohne Zusatzbindemittel
  • Kontrollierte Staubwerte < 1,5 mg/m³
  • Geruchsbindung > 72 Stunden nachgewiesen
  • Europäische Rohstoffe, vollständig rückverfolgbar
  • Entwickelt von Menschen, die den Markt von innen kennen
Dieser Report wurde von der Catural GmbH erstellt und finanziert. Velora ist ein Produkt der Catural GmbH. Native Advertising – gekennzeichnet gemäß §6 TMG.
Methodische Hinweise & Disclaimer

Alle Tests wurden im Eigenlabor der Catural GmbH, Karlsruhe, zwischen Februar und März 2026 durchgeführt. Testmethoden CM-K3 und CCL-G1 sind interne Eigenentwicklungen der Catural GmbH ohne externe Zertifizierung. DIN-Referenzen bezeichnen methodisch angelehnte Verfahren – keine externen Prüfinstanzen waren beteiligt. Alle getesteten Produkte wurden anonym im deutschen Einzelhandel erworben. Produktbezeichnungen A–J sind interne Codes; eine Identifizierung ist nicht beabsichtigt. Preisliche Aspekte wurden bewusst nicht in die Bewertung einbezogen. Rohdaten auf Anfrage verfügbar unter: labor@catural.de. Dieser Report dient der Markttransparenz und enthält kommerzielle Kommunikation für die Marke Velora der Catural GmbH.

organisch klumpend Laboranalyse Q1/2026 10 Produkte 5 Testbereiche Catural GmbH Karlsruhe

© 2026 Catural GmbH · Karlsruhe · velora.de · Alle Angaben ohne Gewähr · Native Advertising

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